Blockkrippe Hoffnung

                                                                                  Holzschnitzer Peter Staffler - Holzschnitzerei - Krippen - Krippenfiguren

Moriskentänzer





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Moriskentänzer

Im Jahre 1480 erhielt Erasmus Grasser den ehrenvollen
Auftrag, die Bildwerke von Moriskentänzern zur
Ausgestaltung des Rathaussaales der Stadt München zu
schnitzen. Die schalkhaften Tänzer, welche heute im
Stadtmuseum München ausgestellt sind, gehören der
Stadt München.

Der Moriskentanz tauchte erstmals im einst spanischen
Süditalien am Hof des Königs von Aragòn auf und
verbreitete sich dann nach Norden.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Moriskentanz immer
beliebter und wurde auf Tanzfesten als Zwischenspiel
zur Unterbrechung des allgemeinen Tanzes aufgeführt.
Hintergründig lassen die Moriskentänzer die angeborene
naive Freude am drastischen Volksschauspiel und deren
Mummenschanz erkennen.

Unsere Tänzer sind nach den Originalen von Erasmus
Grasser frei nachgebildet und stellen unterschiedliche
kecke, verbissene oder schüchterne Charaktere von
Gauklern, Akrobaten und Musikanten dar.

Die Jungfrau, inmitten der Moriskentänzer prämiert den
besten Tänzer mit einem Ring (oder einem Apfel?).



Tabelle Seite 138

 
 


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